Gärtnerei & Blumenhaus Lüken
Gärtnerei & Blumenhaus Lüken

Anton Lüken seit 60 Jahren Gärtnermeister in Papenburg

Anton Lüken

Papenburg. 1954. Die Bundesrepublik Deutschland erlebt das Wirtschaftswunder und den Beginn der zweiten Amtszeit von Bundespräsident Theodor Heuss, die Fußballwelt das „Wunder von Bern“, Frankreich das Ende seiner Kolonialherrschaft in Indochina – und in Bonn legt der Papenburger Anton Lüken seine Prüfung als Gärtnermeister erfolgreich ab. Auf den Tag genau begeht der 89-Jährige am Samstag, 8. März, sein diamantenes Meisterjubiläum. Eine Seltenheit.

Genaue Zahlen liegen zwar weder den Norddeutschen Gartenbauverbänden noch der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vor, in deren Zuständigkeitsbereich Lüken vor sechs Jahrzehnten zu Meisterehren kam. Und doch dürfte ein diamantenes Jubiläum im Handwerk angesichts der durchschnittlichen Lebenserwartung in etwa so rar sein wie eine diamantene Hochzeit, wenn man davon ausgeht, dass die Meister seinerzeit ihre Prüfungen im Alter von Mitte bis Ende 20 ablegten. „Es kommt also vor, ist aber definitiv selten“, sagt Uwe Spangenberg, Pressesprecher der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Anton Lüken war 29 Jahre alt, als ihm der Meisterbrief der Landwirtschaftskammer Rheinland in Bonn ausgehändigt wurde. Seine Ausbildung zum Gärtner hatte er sieben Monate vor Kriegsausbruch am 1. Februar 1939 begonnen. Die Gehilfenprüfung legte der Papenburger am 10. März 1942 ab. Kurz darauf wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. 1948 kehrte Lüken nach dreieinhalb Jahren in französischer Kriegsgefangenschaft heim. Fortan arbeitete er als Gärtnergehilfe im elterlichen Betrieb seines Vaters, der ebenfalls Anton hieß. Das Unternehmen, eine komplette Gärtnerei mit Treibhäusern, erstreckte sich Lüken zufolge seinerzeit vom rückwärtigen Bereich des im Gegensatz zu der Gärtnerei bis heute bestehenden Blumenfachgeschäfts Lüken am Hauptkanal fast bis an die B 70.

Kontakt zu alten Kunden

Ab 1953 besuchte Lüken die Meisterschule in Friesdorf-Godesberg, einem Stadtteil von Bonn. Später übernahm er den Betrieb des Vaters – zunächst zusammen mit seinem Bruder Alex. Anders als heute seien Gärtnereien seinerzeit Gemischtbetriebe gewesen, sagt Lüken. Seine Spezialität aber waren Topf- und Zierpflanzen. Zu seinen Lieblingsblumen zählt der Jubilar Alpenveilchen und Rosen – nicht zuletzt wegen ihrer farbenfrohen Blütenpracht und Sortenvielfalt.

Im Bereich Topf- und Zierpflanzen hat Lüken auch jahrzehntelang ausgebildet. Außerdem gehörte er mehr als zehn Jahre dem Prüfungsausschuss der Landwirtschaftskammer Weser-Ems in Oldenburg an. „Viele ehemalige Auszubildende kommen bis heute gerne vorbei – auch von auswärts“, sagt Lüken. Die Gärtnerei trug seit 1984 das Gütesiegel „Geprüfter Fachbetrieb“.

Inzwischen wird das älteste Blumenfachgeschäft in Papenburg (seit 1907) von Lükens ältester Tochter Antonia Lüken-Albers in dritter Generation geführt. Unterstützt wird sie von zwei langjährigen Floristinnen. Aber auch von ihrem Vater. Denn der Jubilar hat sich bis heute nicht komplett aus dem Geschäftsleben zurückgezogen, im Gegenteil. „Er nimmt rege daran teil und pflegt vor allem Kontakte mit alten Kunden“, sagt Lüken-Albers. Darauf lege er großen Wert. Außerdem kümmert sich Lüken regelmäßig um Bestellungen und übernimmt auch gerne den Blumeneinkauf.

Lüken-Albers beschreibt ihren Vater als einen Familienmenschen, der gerne spazieren geht und dessen Fußballherz, wie das der ganzen Familie, für den Bundesligisten FC Schalke 04 schlägt. Lüken zeichne bis heute Fleiß, Ehrlichkeit, Beständigkeit und Freude am Beruf aus. Sein Motto: „Die Blumen ein Segen; von Gott, der sie schuf; die Blume zu pflegen; der schönste Beruf.“

Ems-Zeitung, 2014-03-08

Tag der Liebe lässt Herzen in Papenburg höherschlagen

Nina Häring und Antonia Lüken-Albers

Papenburg. Ehemänner polieren ihre Ehe auf, Jungverliebte sagen ihre Liebeserklärung „durch die Blume“, und gute Freunde frischen ihre Beziehung mit einer kleinen Aufmerksamkeit auf: Heute ist Valentinstag, ein Tag, der ganz im Zeichen des roten Herzens steht. Doch wie sehen die Menschen in unserer Region den 14. Februar?

Der Valentinstag wird bei Michael Wendt traditionell gefeiert. „Seiner Liebsten schenkt man einen schönen Blumenstrauß“, erzählt er. Nur in diesem Jahr werde er keinen verschenken können, da die richtige Partnerin noch nicht an seiner Seite sei. Auch eine Einladung zu einem Essen in einer guten Gastronomie ist für Wendt ein passendes Geschenk zum Valentinstag.

Gefallen am Valentinstag findet die Papenburgerin Melanie Voskuhl. „Dieser Tag gefällt mir richtig gut“, so die junge Mutter. Sie bekommt jedes Jahr eine rote Rose von ihrem Mann geschenkt. Ein Besuch im Restaurant hingegen stand bisher nur einmal auf dem Programm. Sie selbst entscheidet spontan, mit welchem Geschenk sie ihrem Partner am Valentinstag eine besondere Freude macht.

Michael Rettinger aus Aschendorf machte sich schon im Vorfeld viele Gedanken. Neben Blumen darf seine Freundin sich heute auch über ein kleines Präsent freuen. Im letzten Jahr hatte der junge Mann eine ganz besondere Idee: „Ich habe meine Freundin mit einem Tattoogutschein überrascht.“

Für Karin Weltersbach ist der 14. Februar ein Tag wie jeder andere. „An jedem Tag sollte man nett zu seinen Mitmenschen sein und dem Partner Liebe schenken.“ Trotzdem bekam sie schon ein verfrühtes Geschenk von ihrem Mann. „Ich habe auf dem Markt ganz tolle Ohrringe entdeckt. Karl kaufte sie mir und sagte, dass ja schließlich morgen Valentinstag sei“, so Weltersbach. Auch ohne besonderen Anlass schenken sich die Eheleute regelmäßig kleine Aufmerksamkeiten.

Wer heute noch kein Geschenk für die Liebste oder den Liebsten hat, für den hat Karin Peters von der Buchhandlung Ulenhus in Papenburg noch einige Ideen parat. In einem speziellen Bücherregal können Kurzentschlossene noch das Passende finden. Besonders angetan ist Peters von einem faltbaren Kartengruß, der „längsten Liebeserklärung der Welt“. In ihren Augen sei der Valentinstag gleichwohl eher ein „Blumentag“.

Die hiesigen Floristikgeschäfte können sich denn auch über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Bereits einige Tage im Voraus seien Bestellungen für Blumengestecke eingegangen, berichtet Antonia Lüken-Albers vom Blumenhaus Lüken. „Blumen gehören einfach zum Valentinstag dazu“, erzählt sie und verweist auf die Geschichte vom Mönch St. Valentinus. Der Legende nach soll dieser vor etwa 600 Jahren jedem, der an seinem Klostergarten vorbeikam, einen Blumengruß mit auf den Weg gegeben haben. Für die Floristin ist der 14. Februar aber nicht nur ein Tag für Verliebte: „Man kann den Tag doch auch nutzen, um nahestehenden Menschen durch eine kleine Aufmerksamkeit Dank und Anerkennung auszusprechen.“ Viele Kunden kauften daher kleine rundgebundene Sträuße, um sie Nachbarn oder guten Freunden zu schenken.

Ems-Zeitung, 2012-02-13

Gärtnerei & Blumenhaus Lüken
Hauptkanal links 54
26871 Papenburg

 

Telefon: 04961 2983

Fax:      04961 6119

Whatsapp: 

01520 6269497

Mail: info@blumenhaus-lueken.de

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:

09.30 bis 13.00

14.30 bis 18.00

 

Samstag:

10.00 bis 13.00

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